06.06.2009
Spezialworkshop "Asiatische Wasserschildkröten" am 20.06.2009Der für den 20.06.2009 im Reptilium in Landau geplante Spezialworkshop "Asiatische Wasserschildkröten" muss aus organisatorischen Gründen leider ausfallen! 26.01.2009
Jahrestagung der AG Schildkröten 2009 in HofheimDie Jahrestagung 2009 der AG Schildkröten findet vom 20. bis 22. März 2009 in Hofheim (bei Frankfurt/M.) statt. Infos zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Hotelbuchung finden Sie hier. 02.12.2008
Unterstützung bei einer Diplomarbeit über den Atmungsapparat der SchildkrötenMarkus Lambertz vom Institut für Zoologie der Universität Bonn bittet Schildkrötenhalter um Mithilfe bei einer Diplomarbeit über den Atmungsapparat der Schildkröten. In seinem Aufruf bittet er Schildkrötenhalter, ihm verstorbene Tiere für die Untersuchungen zu überlassen. Bitte unterstützen Sie diese wichtigen Forschungsarbeiten! 02.12.2008
Neuer Artikel zur Ausbildung des SchildkrötenpanzersEine neu entdeckte fossile Art aus China liefert Hinweise auf die Entstehung des Schildkrötenpanzers. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 26.10.2008
Ist die Frage, wie die Schildkröte zu ihrem Panzer kam, geklärt?Ein junger Paläontologe des Yale-Peabody-Museums in New Haven, Connecticut (USA), hat mäglicherweise eines der größten paläontologischen Rätsel gelöst – wie die Schildkröte zu ihrem Panzer kam. GEORGES CUVIER, der Begründer der modernen Paläontologie, stellte sich diese Frage bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er glaubte, dass die Rippen der Schildkröten im Laufe der Zeit flacher und breiter geworden und schließlich miteinander verschmolzen waren, woraus der Schildkrötenpanzer in seiner heute bekannten Form entstand. Dies würde auch erklären, warum der Panzer mit den Rückenwirbeln verbunden ist und sich während der Embryonalentwicklung von den Rippen aus entwickelt. Die meisten Paläontologen der heutigen Zeit gehen allerdings davon aus, dass die Entstehung des Schildkrötenpanzers eher mit der Entwicklung des "Panzers" von Gürteltieren zu vergleichen ist, dass also Hautverknöcherungen entstanden, die über Jahrmillionen schließlich miteinander verschmolzen und sich auch mit dem inneren Skelett verbanden. Ohne fossiles Belegmaterial blieb diese Theorie jedoch lediglich eine Theorie. WALTER JOYCE (35), der für die Wirbeltiersammlung des Peabody-Museums zuständige Kurator, gelangte nun in den Besitz einer ca. 215 Millionen Jahre alten fossilen Schildkröte aus New Mexico, bei der Panzer und Rippen nicht miteinander verschmolzen waren. JOYCE folgert daraus, dass sich der Panzer aus der Haut der Schildkröten entwickelte, nicht aus deren Rippen. "Die meisten von uns glauben das schon lange, aber niemand konnte es beweisen, und wir Wissenschaftler wollen immer einen Beweis für etwas", meint JOYCE. "Was die Schildkröten betrifft, so war dies die bisher wichtigste ungeklärte Frage. Die Schildkröten sind eine erdgeschichtlich so alte Tiergruppe, und auf Fossilfunde zu stoßen, die alt genug und dennoch gut genug erhalten sind, um diese Frage zu klären, war fast ein Ding der Unmöglichkeit.“ Die ältesten Schildkröten, die vor etwa 199 bis 251 Millionen Jahren im Erdzeitalter der Trias lebten, waren Landbewohner, von denen Fossilfunde kaum zu erwarten waren. Sie besaßen sehr dünne Panzer, die von der Kraft der Elemente über Jahrmillionen mit großer Wahrscheinlichkeit zu Pulver zermahlen wurden. Derart alte Schildkrötenfunde waren bislang nur aus Argentinien, Deutschland, Grönland und Thailand bekannt. An dieser Stelle tritt JOYCEs Kollege SPENCER LUCAS auf den Plan. Der Kurator des New Mexico Museum of Natural History and Science in Albuquerque, New Mexico (USA), stieß bereits in den 1990er-Jahren im Nordosten New Mexicos auf Fossilfunde, die JOYCE später als Überreste einer noch unbekannten Schildkrötenart aus der Trias identifizieren sollte. Die ursprünglichen Funde waren zu klein, um umfangreichere wissenschaftliche Studien zu ermöglichen. LUCAS kehrte jedoch im Jahre 2006 an die Ausgrabungsstätte zurück und stellte fest, dass die Erosion weitere Knochenreste freigelegt hatte, darunter auch eine Art "fossiles Beweisstück", ein Panzerbruchstück, das deutlich zeigt, dass die Rippen der fossilen Schildkröte sich unter dem Panzer befanden und nicht mit ihm verschmolzen waren. LUCAS wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, auf was er da gestoßen war. Er ging davon aus, dass es sich um Überreste der gleichen Schildkröte handelte, die er mehr als zehn Jahre zuvor gefunden hatte, bat aber JOYCE, einen der weltweit nur etwa 20 auf Schildkröten spezialisierten Paläontologen, seinen Fund genauer zu untersuchen. Dies erforderte aber, die fossilen Überreste im Rahmen eines monatelangen Arbeitsprozesses sorgfältig zu reinigen und abzubilden. Das Ergebnis war der fossile Beweis, der für die Klärung der Frage nach der Entstehung des Schildkrötenpanzers benötigt wurde, und gleichzeitig der Ausgangspunkt für die Beschreibung einer neuen Schildkrötengattung und -art, Chinlechelys tenertesta. Diese Art war ein Landbewohner und besaß einen ca. 36 cm langen und nur 1-2 mm dicken Carapax. Sie ernährte sich vermutlich von Pflanzen und Insekten. JOYCE und LUCAS veröffentlichten ihre Erkenntnisse gemeinsam mit weiteren Kollegen Anfang des Monats online in Proceedings B, einer der wissenschaftlichen Zeitschriften der Royal Society, Großbritanniens nationaler Akademie der Wissenschaften (JOYCE, W. G., LUCAS, S. G., SCHEYER, T. M., HECKERT, A. B. & HUNT, A. P. [2008]: A thin-shelled reptile from the Late Triassic of North America and the origin of the turtle shell. – Proceedings of the Royal Society B, Onlinepublikation [FirstCite], DOI: 10.1098/rspb.2008.1196). Ende des Jahres werden die Forschungsergebnisse in schriftlicher Form publiziert. Quelle: Herpdigest 8 (49) 10.10.2008
Bemühungen um die Erhaltung von Swinhoes Weichschildkröte (Rafetus swinhoei) in Suzhou, ChinaLesen Sie einen Bericht zu den Bemühungen um die Erhaltung von Swinhoes Weichschildkröte (Rafetus swinhoei) im Zoo von in Suzhou, China. Quelle: Asian Turtle Conservation Network 29.07.2008
Neue Ansprechpartnerin für Nordafrikanische Testudo graecaAls neue Ansprechpartnerin für Nordafrikanische Testudo graeca steht Frau Regine Zimmermann zur Verfügung. 15.07.2008
Fundtiere im Raum Köln und MönchengladbachBitte beachten Sie die Meldung zu Fundtieren im Raum Köln und Mönchengladbach! 01.07.2008
Trauer um Professor Dr. Walter KirscheLiebe Freunde des Naturschutzes, der Feldherpetologie und Terrarienkunde, liebe Wegbegleiter von Professor Kirsche, gestern, am frühen Morgen des 30. Juni 2008, ist Professor Dr. med. Walter Kirsche, wenige Tage nach seinem 88. Geburtstag am 21. Juni, in seinem Haus in Pätz verstorben. Die Beerdigung findet am kommenden Freitag, dem 4. Juli 2008 um 15 Uhr auf dem Friedhof in Pätz statt. Dr. Gisela Deckert Hans Sonnenberg Naturschutzbund Deutschland Naturpark Dahme-Heideseen Regionalverband Dahmeland e.V. Lesen Sie hier eine Würdigung des Lebens von Prof. Kirsche. 27.04.2008
Aus der Natur zum Schlachter - das Schicksal einer Schildkröte in VietnamEducation for Nature - Vietnam und das Asian Turtle Program haben einen eindrucksvollen Kurzfilm produziert. Aus der Sicht einer Schildkröte zeigt dieser Filmbeitrag, wie sie in der Natur lebt, dort von einem Jäger gefunden wird und schließlich auf einem chinesischen Lebensmittelmarkt ihrem Tod ins Auge blicken muss. - Eindrucksvolle Bilder! Den Film finden Sie auf http://uk.youtube.com/watch?v=oFJdONb0OqM. 24.03.2008
Neue Struktur der Webseiten der AG SchildkrötenDie Pflege der Webseiten der AG Schildkröten verursachte aufgrund der unübersichtlichen Struktur immer mehr Zeit und Aufwand. Sie wurden daher von altem Ballast befreit, aktualisiert und auf Frames umgestellt. Dies bedeutet, dass Sie wie gewohnt am linken Bildrand die Menu-Leiste finden, diese aber nun von den eigentlichen Webseiten entkoppelt ist. So können Sie schneller navigieren, und die Pflege der Seiten wird erheblich vereinfacht. Da diese Umstellung mit erheblichen Änderungen der inneren Struktur der Seiten verbunden ist, könnten anfangs einige Links evtl. nicht funktionieren. Helfen Sie uns und melden Sie fehlerhafte Links an Stefan Thierfeldt. 21.02.2008
Jahrestagung der AG Schildkröten 2008 in GeraDie Jahrestagung 2008 der AG Schildkröten findet vom 4. bis zum 6. April 2008 in Gera statt. Infos zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Buchung verbilligter Hotelzimmer finden Sie hier. 24.12.2007
Liebe Schildkrötenfreunde, das Jahr 2007 geht zur Neige, und das ist sicherlich ein Anlass, über Aktivitäten unserer AG nachzudenken. Zuerst möchte ich mich bei der großen Zahl an aktiven Mitgliedern und Interessenten bedanken, ohne deren Mit Hilfe die Jahrestagung, die vielen Workshops, weitere Treffen und Stammtischzusammenkünfte nicht möglich wären. Besonderer Dank gilt auch allen Wissenschaftlern, Referenten, Forenbetreuern und weiteren Schildkrötenfreunden, die in der Öffentlichkeit unser Interessengebiet präsentieren. Allein am Wachstum unserer AG kann man beispielgebend ablesen, dass diese Arbeit auf vielen Schultern ruht und erfolgreich ist. So hat sich die Anzahl der Interessenten von 2OO3 bis heute mehr als verdoppelt, und der Bezug der englischsprachigen RADIATA hat sich vervielfacht. Leider gibt es auch negative Nachrichten, und da steht an erster Stelle die neue Gesetzgebung über "gefährliche Tiere" in Hessen (siehe www.dght.de). Kein Tierhalter sollte glauben, dass ihn diese Gesetzlichkeit nicht berühren könnte. Selbsternannte "Tierschützer" haben sich vorgenommen, erst dann zufrieden zu sein, wenn jegliche Wildtierhaltung verboten ist, und dazu zählt selbst eine einzelne Testudo hermanni. Unsere Gesellschaft, die DGHT, hat sich entschieden, gegen diese Tendenzen vorzugehen, und jede(r) Einzelne kann sich daran beteiligen. Ungeachtet dieser schlechten Nachricht aus Hessen wünschen wir Ihnen ein beschauliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Die Leitung der Arbeitsgemeinschaft Schildkröten in der DGHT: Bernd Wolff Maik Schilde Andreas S.Hennig Holger Vetter Sabine Höfler-Theirfeldt Stefan Thierfeldt Gerhard Sobel 25.10.2007
Neue Gesetzgebung im Bundesland Hessen zur Haltung gefährlicher Tierarten bedroht die TerraristikDas Bundesland Hessen hat - ohne Beteiligung der DGHT - eine neue Gesetzgebund zur Haltung gefährlicher Tierarten beschlossen. Auf der Liste der als gefährlich eingestuften Tierarten befinden sich u.a. etliche Reptilien, darunter auch einige Schildkröten. Dieses Haltungsverbot ist in der vorliegenden Form nicht gerechtfertigt. Die DGHT bereitet eine Klage gegen diese Gesetzgebung vor. Lesen Sie hier nähere Details und helfen Sie durch Ihre Stimme und ggf. Ihre Spende, dass die Haltung unserer Tiere auch in Zukunft noch möglich sein wird.
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